„Es ist offensichtlich, dass der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen. Es gibt viele Menschen, die auch in der Einsamkeit glücklich sind. Antworten wie ‚Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen’ (Aristoteles) sind nicht historistisch, weil sie ein allgemein überzeitliches Prinzip, eine anthropologische Konstante, über die Geschichte stellen. Der Mensch gehört nach Auffassung des Aristoteles zu den Tieren, unterscheidet sich von den anderen Tieren aber durch seine Vernunftbegabung, durch die er sich besonders auszeichnet (Stufenmodell der Natur).. Seine Aussage ist: Von den Tieren/Lebewesen hat allein der Mensch Logos (Aristoteles, Politik 1, 2, 1253 a 9 – 10). also etwas das zur Anthropologie gehört: 1) erste Grundaussage. Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Lebewesen. Diese Tradition ist einerseits religiös (Judentum, Genesis) begründet. In der westlichen Welt gibt es eine lange Tradition, den Menschen als ein ganz besonderes Lebewesen zu sehen, das sich von den anderen Lebewesen auf diesem Planeten ganz fundamental unterscheidet. Sklave von Natur (φύσει δούλος) ist ein Begriff der Anthropologie des griechischen Philosophen Aristoteles.. Drittens wurde Aristoteles vorgeworfen, mit seinem Ergon-Argument einen naturalistischen Fehlschluss zu begehen. Dieses Ziel ist sein Zweck. Demnach ist ein unendlicher Fortschritt undenkbar, da der Mensch in seinem Handeln und Leben begrenzt ist. Die aristotelische Anthropologie sieht den Menschen als als vernunftbegabtes Wesen (ζώον λογικόν), das Teil hat an Sprache und Vernunft (λόγος). Dies stelle einen unzulässigen Übergang vom Sein zum Sollen dar. Der Mensch ist seinem Wesen/seiner Natur nach ein politisches/ein auf eine politische Gemeinschaft ausgerichtetes/bezogenes Lebewesen. Andererseits sprechen auch antike Philosophen, v.a. Das sei der Sinn des menschlichen Daseins. Diese Selbstverwirklichung ist Anstoß der ersten Bewegung, die andere Bewegungen anstieß, ist Gott. Sein Wesen ist die Vernunft, genauer: die Welt zu erkennen. Der Historismus der Historiker hat viel von dieser Position. Als vernunftbegabtes Wesen erhalten seine naturhaften Begierden durch die Vernunft Maß und Ziel. Der Mensch strebt nach Glück und materiellen Gütern. 01.08.2016 - Zitate von Aristoteles - Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Thomas von Aquin (1225-1274), scholastischer Theologe und Philosoph Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, dass es nach Vernunftgesetzen handeln soll. : Weischedel sagt, Aristoteles sagt, der Mensch strebe auf ein Ziel hin, die Selbstverwirklichung seines Wesens. Aristoteles legt in dem Abschnitt zwei Grundaussagen zum Menschen vor. Aristoteles beschreibt den Menschen als naturgemäß politisches Wesen: „ Wie im Samen der ganze Baum veranlagt ist, so ist im Menschen der Staat veranlagt. Es gibt die Einsiedler, die am liebsten ganz allein sind, aber das ist die Ausnahme.Der Mensch ist grundsätzlich ein Zoon Politikon Echon, also ein vernunftbegabtes, geselliges Wesen, so sagt es schon Aristoteles. Vereinsamung kann eine Grundlage für Depression sein und Depression kann eine Grundlage für Vereinsamung sein. Aus der empirischen Tatsache, dass der Mensch ein vernunftbegabtes Wesen ist, könne man nicht folgern, dass er auch gemäß der Vernunft leben soll.